Analyse des Gedichts „Nun schlummert meine Seele“

 

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Das Gedicht „Nun schlummert meine Seele“ von Else Lasker-Schüler wurde 1917, in der Epoche des Expressionismus, verfasst. Thematischer Schwerpunkt ist der Kummer des lyrischen Ich um das lyrische Du. Dieser spiegelt sich durch die Natur und den verwundeten Seelenzustand wider.

In der ersten Strophe erfährt der Leser vom Seelenzustand des lyrischen Ich, wodurch eine gedrückte Atmosphäre entsteht. In der zweiten Strophe spricht das lyrische Ich das lyrische Du an, indem es eine Frage stellt. Anschließend wird erneut der Seelenzustand vermittelt, welcher sehr einsam und düster wirkt. Am Ende des Gedichts tröstet sich das lyrische Ich selbst, denn es hat nach dem Verlust des lyrischen Du niemanden mehr. Weiterlesen

Eldorado

nie hab ich den augenblick gefragt
ob er noch verweilen
noch’n bisschen bleiben kann

der wahnsinn hat mich weiter gejagt
im schleudergang
irgendwo kommt man schon an

weiter immer weiter
ich weiß noch nicht wohin
hab‘n visum für das unerforschte land

doch ich spür’ schon ganz genau
d*ss ich auf der fährte bin
zu den schätzen die noch keiner vor mir fand

eldorado ich komm’ an
auf der gold’nen landebahn
eldorado schon so nah
und ich seh’ schon euer licht am meer
auf meinem radar

die straße riecht nach adrenalin
und der wind schmeckt so gut
so gut nach anarchie

sein desperado muss weiter ziehen
durch die endlose wüste
und die weite prärie

dahinten wo der himmel auf die erde knallt
da wartet schon das nächste große glück
der nächste berg das nächste tal
dann noch‘n champagner w*sserfall
und dann steh’ ich da vor meinem höchsten kick

eldorado ich komm’ an
auf der gold’nen landebahn
eldorado gelobtes land
das ich endlich in euren augen fand

gib mir noch einen drink
reich mir noch ‘ne zigarre
jede show kann die letzte sein
komm wir feiern diese nacht
als ob’s die letzte wär

dü düdü dü
dü dü dü
düdn dü dü
dü dü dü
düdn dü dü dü düdü dü
düdüdüdüdüdün düdüdüdüdüdü düdüdüdüdüdü dü

eldorado ich komm an
auf der gold’nen landebahn
eldorado und ich schwör’
d*ss ich für immer unseren rock’n‘roll und euch gehör’

writer(s): henrik menzel, robin grubert, udo lindenberg, jem seifert, martin tingvall, daniel flamm, andreas herbig

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